26. Mai 2009

Man muss nur frech und ein wenig unverschämt sein

und natürlich gewissen Einfluss haben.

Da ich seit Samstag abend ziemliche Rückenschmerzen habe (so mit Besuch der Notfallambulanz und auf allen vieren ins Badezimmer kriechen, etc.) war ich heute beim Orthopäden. Warum erst heute? Weil es nach dem Besuch der Notfallambulanz am Sonntag und gestrigen Besuch der Hausärztin eigentlich besser war, sich dann jedoch nochmal verschlimmerte.

Seit heute weiß ich auch, was eine “Rückenschonhaltung linksseitig” bedeutet. Als ich mich nach dem Arztbesucht im Spiegel betrachtete, wären mir ja fast die Augen aus dem Kopf gefallen! Stellt euch vor, eure Nasenspitze, die ja eigentlich in der senkrechten Körperachse liegen sollte, befindet sich ca. 10 cm links von eurem Bauchnabel, der selber schon ein wenig aus der Achse ist. Naja, zur Zeit bin ich dank Infusion und Ibuprofen einigermaßen schmerzfrei.

Nun aber zum Titel. Als ich im Wartezimmer saß, kam ein älterer Herr mit seinem blankgeputzten Mercedeskombi auf den Parkplatz gefahren, trat an den Empfang und beschwerte sich, dass er bei seinem letzten Besuch ein Knöllchen bekommen hatte, weil er auf dem Behindertenparkplatz statt. Natürlich ist er nicht behindert! Das hat ihm die eine Arzthelferin auch versucht klar zu machen. Er faselte etwas von wegen Knieoperation (wahrscheinlich ambulant) und das er dann ja wohl behindert war. Aber Auto konnte er anscheinend noch fahren! Na gut, ich weiß nicht, ob er dafür jemand anderen dabei hatte.

Wie auch immer, anscheinend ist er Privatpatient und kennt die Ärzte vom Golf, Segeln oder was weiß ich. Jedenfalls hat ihm Arzthelferin Nr. 2 eine Bescheinigung vom Arzt besorgt und er ist zufrieden gegangen. Schön, vielleicht spendet er die 35 Euro ja.

Als ich die Infusion bekam, liefen wir Gefahr, dass die Parkzeit überzogen wurde, wollten aber nicht nochmal was nachwerfen, da wir schon 2,5 Stunden da waren. Ob ich mit dem Argument, ich konnte nichts nachwerfen, weil ich an der Nadel hing und meine Freundin mir die Hand halten musste, ebenfalls eine entsprechende Bescheinigung im Fall der Fällee bekommen hätte?

19. April 2009

Wie Sir Donkalot fast in den Wahnsinn getrieben wurde…

.. muss hier gar nicht näher ausgeführt werden. Wahrscheinlich fast jeder, der sich auf dem Schlachtfeld herumtreibt, hat schon gehäuft Niederlagen einstecken müssen, sei es durch das bittere Pendel der Göttin Varianz oder durch eigene Blödheit und Wunschdenken.

Und wie wahrscheinliche fast jeder, dem so etwas passiert ist, beschloss Sir Donkalot, den Schlachtfeldern erst einmal für eine oder zwei Wochen den Rücken zu kehren, um seinen Kopf wieder klar zu kriegen und nicht wie sonst, mit noch mehr Ergeiz weiter zu streiten.

Einzig die anstehenden Turniere der PA-Tafelrunde sollten eine Ausnahme sein.

17. April 2009

Monatsmitte April

Tja, bisher sieht mein Monatsgraph (Cashgame) aus wie eine Sinuskurve - auf und ab und auf und ab. Ich spiele immer mehr auf NL50, mal $ mal €, und bin anscheinend noch nicht genug an die besseren Gegner dort gewöhnt, um ein Gewinnspieler zu sein. Und meine Gewinne ohne Showdown, die eh nicht so berauschend waren (aber immerhin waren es Gewinne), sind noch schlechter geworden. Aber was nicht ist, kann ja noch werden:

  • Aufmerksamer sein.
  • Brechstange im Schrank lassen.
  • Don’t go broke with one pair (against a nit) (against someone, who’s betting OOP on every street) (against … [bitte in den Kommentaren erweitern])
  • QQ bei raise, 3bet, 4bet vor dem Flop auch mal weglegen, wenn man nicht gerade die 4bet macht (schon mal geschafft :) ! Allerdings war das Board dann QxJJX oder so und ich hätte zwei Stacks gewonnen :( )
  • Non Showdown Winnings verbessern. Extrem! Tipps/Tricks?
  • Nicht die optimistischen Calls der Gegner rechtfertigen →Wenn jemand auf einen Draw aus ist, der angekommen sein könnte), nicht mehr viel Geld investieren (z. B. OOP nicht mehr setzen und evtl. Einsatz abhängig von seiner Größe nur callen, IP check behind bzw. evtl. Einsatz abhängig von seiner Größe nur callen) →Implied Odds für den Gegner verschlechtern.

Dank Geldplätzen bei SnG, Bonus sowie PA-Rückerstattung des Pokertracker-Kaufpreises (1200 PAP erreicht) trotzdem neues all time high.

29. März 2009

Sir Donkalot im hohen Norden

Vor einiger Zeit erhielt Sir Donkalot, er war noch ganz frisch an der PA-Tafelrunde, den Rat, sich seine ersten Sporen bei den Wikingern im hohen Norden zu verdienen. “Seeeeeehr aggressiv, die Kerle, aber meistens nur vom Met!”, “Von Taktik keine Ahnung.” oder “Genau das Richtige, um zu lernen.”.
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07. März 2009

Sir Donkalot bei den Griechen

Sir Donkalot hatte bei den Gelagen an der PA-Tafelrunde schon viel über das Volk der Griechen gehört. Die Geschichten darüber brachten die Helden immer wieder zum Lachen, zum ungläubigen Kopfschütteln oder beides zusammen. “Das muss ein reiches und lustiges Volk sein.”, dachte sich Sir Donkalot, “Die will ich mir mal aus der Nähe anschauen. Nach den Geschichten meiner Freunde sollen dort Reichtümer zu holen sein!”. Also zog er mit einem kleinen Heer aus, um sein Glück zu versuchen.
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05. März 2009

05.03.2009

Nun will ich mich mal in das Gejaule mit einschalten, wobei es bei mir nicht ganz so schlimm ist wie bei Alex, Vitti und Vasilly. Ich bin nur ca. 5 Stacks unter meinem all time high, spiele sicherheitshalber weiterhin NL25, wenn auch auf GBP-Tischen.
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24. Februar 2009

Die Abenteuer von Sir Donkalot

Eines schönen Tages ritt Sir Donkalot, ein aufstrebender Ritter und Mitglied der PA-Tafelrunde, in Begleitung zweier seiner Knechte durch die Lande. Sein Harnisch glänzte, sein Streitross sah prächtig aus und er war bester Laune.

Auf einmal traf er auf eine Wegkreuzung und sah sich dort einem anderen Ritter gegenüber, der augenscheinlich nichts gutes im Schilde führte. Auch dieser war in Begleitung von zwei Knechten. Sir Donkalot konnte sie jedoch nicht genau erkennen, da sie im Schatten der Bäume standen.
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17. Februar 2009

[x] NL25 SH beat

Es ist unglaublich aber mein Jahresziel (okay, vielleicht war ich zu pessimistisch), NL25 zu schlagen, ist eigentlich erreicht. Soll heißen, meine Gesamtbankroll reicht aus, um NL50 zu spielen (30 Stacks). Neben Bonus, guten Platzierungen in SnG (besonders in den FPP, wo ich von 8 gespielten in 7 Kohle bekommen habe) sowie zwei (oder drei?) Geldplätzen bei der MPT haben natürlich auch einige Sponsoren dazu beigetragen, bei denen ich mich ganz herzlich bedanken möchte: thou-vou, loykoymaki, vvytrysk, akiaki2508 und wie ihr alle heißt, die mehr oder minder freiwillig dazu beigetragen haben, IHR SEID DIE GRÖßTEN UND WEITER SO! NICHT AUFGEBEN! BITTE!

Okay, genug geprahlt. Ich werde zunächst mit NL50 FR anfangen, aber noch nicht komplett wechseln. Außerdem ist es zwingend notwendig, mein Postflop-Spiel zu verbessern, da ich davon ausgehe, dass die Spielstärke der Gegner zunimmt.

Alex, bald habe ich Diiiiiiiiiiiiich!

03. Februar 2009

“Zur Zeit reicht eine halbe Stunde, um 2 Stacks einzufahren”

(michanolimit im Skype-Chat)

Und Recht hat er! Allerdings begann die Session gestern mit dem Leiden des disziplinierten Spielers. Soll heißen, ich lege auf Erhöhungen vor mir Karten weg, die am Flop meilenweit vorne gelegen wären und mir den Pot so gut wie gesichert hätten. Ich verzweifele daran, mit welchen Karten die anderen sich das Geld zuschieben. Aber zum Glück nicht lange, denn dann scheint mir die Sonne ins Gesicht in Form von dieser Hand.
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27. Januar 2009

Mein 3. € 1500 GTD REBUY

Moment mal, wieso drittes? Was ist mit dem zweiten?

Das ist nicht der Rede wert. Ein Rebuy und kurz vor Ende der Rebuy-Phase rausgeflogen.

Gestern also mein drittes. Und ich muss sagen, der Dealer hat es versaut! Zwischenzeitlich sah es nämlich sehr gut aus.

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