02. Februar 2009

Auf Doyle Brunson ist Verlass

Heute, Sonntag, las ich in Doyle Brunsons Blog bei CardPlayer, dass er auf Arizona mit einem Spread von +7 gewettet hat. Bei der Superbowl-Party im Bellagio, so schrieb er, möge er vielleicht noch ein paar Extrawetten abschließen. Aber, immer auf Arizona. Wie gesagt, mit Spread +7

Bei den Bookys, bei denen ich Geld liegen habe, gab’s bei allen aber nur ein Spread von +6,5. Der halbe Punkt kann natürlich den ganzen Einsatz kosten, wenn das Ergebnis etwa 20 : 13 lautet. Doch bei Betfair fand ich plötzlich die Möglichkeit von +13,5, wenn auch bloß zum Kurs von 1,5. Gut, immerhin, das schien ja wie (fast) sicheres Geld.

Während der ersten drei Viertel schaute es um Arizona allerdings immer schlechter aus. Stand am Ende des dritten Viertels - 20 : 7 für Pittsburgh. Autsch! ?(

Als ich, mit ein paar Wiener Würstchen, vom Computer dann zum Fernseher wechselte, war der Punktestand plötzlich verändert - 20 : 14!

Plötzlich gab’s zwei Extrapunkte für Arizona, wegen “Safty” - keine Ahnung, was das bedeuten sollte. Laut Kommentator, ein Art von extrem selten vergebenen Strafpunkten.

Plötzlich lief ein Spieler im roten Dress durch ein riesiges Loch, das Pittsburgh offen gelassen hatte, rannte ungehindert über die Linie, Touch Down, und mit dem nachfolgenden Freekick stands plötzlich 23 : 20 für Arizona. Eine Sensation.

Genau 35 Sekunden vor Schluss schleuderte sich schließlich ein Spieler im gelben Dress, den sogenannten Ball fest zwischen die Arme gepresst, auf den Boden. Touch Down für Pittsburgh. 35 Sekunden vor Schluss. Endstand: 27 : 23

Nun, für Arizona mag der Ausgang dann ja enttäuschend gewesen sein. Mir selbst ist das genauso egal wie sicher auch Doyle Brunson. Wir haben ja mit Spread gewettet.

Danke für den Tipp, Doyle