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Leoistda

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1

Tuesday, March 13th 2007, 9:19pm

Slowplaying?

hallöchen zusammen

Ich habe das Gefühl, dass ich irgendetwas falsch mache bei meinem Slowplaying. Folgende Situation:

(sehr passiver Tisch)

Ich: BB; A :heart: Q :club: , Raise 2BB
2 Spieler callen

Flop: Q :diamond: Q :spade: 7 :diamond:

Ich: (wende Slowplaying an und checke)
spieler 1: raist 2BB
Spieler 2: call
Ich: call

Turn: K :spade:

Ich: check
Spieler1: raist 2BB
Spieler2: call
ich: call

River: 2 :heart:

Ich: check
Spieler1: 4BB
Spieler2: Fold
Ich: raise 8BB
Spieler1: call

Spieler1: 2 :club: 2 :spade: >>(Full house)



Ähnliche Situationen sind bei mir schon oft vorgekommen. Beim Turn raisen und riskieren, dass alle Folden wäre zu schade (was an diesem Tisch oft der fall war).
Mache ich irgendetwas falsch mit meinem Slowplaying?
oder hat jemand sonstige Verbesserungsvorschläge?
hätte ich vor dem Turn höher raisen sollen?

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Posts: 12

2

Wednesday, March 14th 2007, 12:58am

Es liegt nach dem Flop ein Pärchen auf dem Tisch! Und die verdammte Theorie sagt nun mal, dass in diesem Fall die Alarmglocken rotieren müssen! Auf Slowplay hätte ich in diesem Fall wohl verzichtet und bereits nach dem Flop mit einem raise geantwortet.
Was soll der 1. Spieler für Karten gehabt haben? Ich gehe mal davon aus, dass er nicht der Small-Stack war und jede x-beliebige Hand spielen musste. Er hat in früher Position(?) einen bet gegeben. Eine weitere Q wäre gut für dich, da du den starken Kicker hast. Hat er eine 7-x? Dann testet er offensichtlich, wo er steht. Aber wenn er ein Pocket-Pair hat, und das war ja letztlich auch der Fall, dann ist Full House-Gefahr stets im Verzug. Also raise!

Mountain

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3

Wednesday, March 14th 2007, 2:27am

Hmmm, da zeigt sich wieder, dass es einfach keinen Königsweg gibt.

Lancer hat mit seiner Sicht natürlich völlig recht aber ich persönlich kann an Deinem Spiel nichts falsches entdecken. Wie sonst, wenn nicht mit gefloppten Trips und bestmöglichem Kicker kannst Du aus einem passiven Tisch das Maximum rausholen?

Auf ein FH hätte ich den auch nicht gesetzt und das wäre ja auch richtig gewesen bis zum River. Dein Gegner lag von Beginn an hinten.

Im gesamten Deck waren nur zwei Karten die schlecht für Dich waren - und eine davon hat Dich halt am River erwischt. Das war eben ein Bad Beat wie er im Buche steht. Es hätte ja auch ein A sein können am River; dann hättest Du die Geschichte im Winners Circle geschrieben ;) .

Natürlich ist es richtig, dass wenn sich das Board paart, Full House Gefahr besteht aber ihr wart zu dritt und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass einer mit Q-7 Dein Preflop Raise gecallt hätte? Doch eher gering.

Mit was geht denn einer eine Erhöhung mit? A-J, K-Q und ähnlichem. (Deshalb hätte mir der K auf dem Turn wesentlich mehr Sorge bereitet). Oder eben mit einem Pocketpair. Bei A-K, K-K oder gar A-A hättest Du wahrscheinlich ein Reraise bekommen. Bis dahin ist die Gefahr also sehr überschaubar.

Wenn Du das was Dir passiert ist vermeiden willst, hättest Du den Flop deutlich erhöhen müssen um durch jede weitere Karte ein FH zu vermeiden. Aber das wäre ja kein Slow Play gewesen.

Insofern finde ich hast Du alles richtig gemacht, lasse mich aber gerne korrigieren.
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parvus

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4

Wednesday, March 14th 2007, 9:20am

Hab gerade leider wenig Zeit, deshalb nur ein kurzer Kommentar, heute Nachmittag oder spätestens morgen editier ich nochmal:

Ich hätte das Set auch Slow gespielt, auch wenn ich in letzter Zeit immer wieder damit auf die "Schnauze" geflogen bin...

Zu deiner Situation: Ich hätte check - raise gespielt, aber auch nur aus dem einfachen Grund, dass du gegen 2 Gegner spielst. Gegen 1 hätte ich genauso gespielt, das Prob mit 2 Leuten ist einfach das zu viele Outs vorhanden sind.

Hat noch jemand die Dame und trifft sein Full House, stehst du auf dem Schlauch. Also ruhig raisen. Das beste Ergebnis ist dann, dass einer der beiden wirklich eine Dame hat und wirklich alles called und dann den schlechteren Kicker hat...

Aber wie gesagt, den richtigen Weg gibt es nicht und du willst halt das max. rausholen, was oft in die andere Richtung wirkt... (leider)
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eistee

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5

Wednesday, March 14th 2007, 12:44pm

katastrophal gespielt.
1.) der preflop raise ist viel zu klein. entweder man raist hier gar nicht oder man raist richtig. so baust du nur einen großen pot, obwohl du kein monster hälst und in schlechter position sitzt.
2.) slowplay an sehr passivem tisch - fällt da niemandem ein widerspruch auf? wo sollen die chips denn herkommen, wenn niemand bettet?
3.) am flop als preflop raiser nicht zu betten ist immer verdächtig bei einem aggressiven spieler (ich hoffe mal, du bist einer ;) ). du hast eigentlich noch glück gehabt, daß da ein volltrottel eine bet gebracht hat. jeder vernünftige mensch nimmt sich hier die freecard, wenn er nicht selbst eine Q hat.
4.) wundert es mich sehr, daß hier noch niemand auf den möglichen flushdraw hingewiesen hat. auch der legt nahe, den trips durch eine bet zu schützen.
5.) am turn kommen noch ein flushdraw und diverse straightdraws hinzu. man MUSS die hand hier schützen.
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Mountain

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6

Wednesday, March 14th 2007, 1:11pm

Ei Ei Ei - der Eistee. immer rein mit dem Salz in die Wunde :)

Man muss hier wirklich darauf achten, so detailliert wie möglich zu schreiben.

Leoistda wollte! slow playen. Er hats versucht und ist damit auf die Nase gefallen. Ich geh mal davon aus, dass er so eine Hand normalerweise schon aggressiver spielt.

Natürlich wars gesamt gesehen katastrophal gespielt aber für einen Versuch mal das Maximum aus einer Hand zu holen war die Gelegenheit schon günstig.

Ich weiss jetzt nicht, auf welchen Limits Du spielst und wie erfolgreich Du bist. Ich für meinen Teil habe nicht den Eindruck "mein Spiel" schon gefunden zu haben. Daraus ergibt sich, dass ich vieles einfach ausprobiere - auch auf die Gefahr hin, damit zu scheitern.

Dann poste ich es in einem Forum oder bespreche es im Chat und lerne so wieder dazu. Ich gehöre leider nicht zu denen, die etwas nur lesen und es dann verinnerlicht haben. Bei mir muss es immer lernen und erleben in Kombination sein.

Deshalb auch die low Buy-in Turniere. Da kann ich noch einigermassen "günstig" experimentieren. Ich würde auch viel lieber grosse Turniere oder SNG`s spielen, nur reichen dafür bis jetzt weder mein Können noch meine BR aus.
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Leoistda

Trainee

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7

Wednesday, March 14th 2007, 1:30pm

Quoted

Ich weiss jetzt nicht, auf welchen Limits Du spielst und wie erfolgreich Du bist. Ich für meinen Teil habe nicht den Eindruck "mein Spiel" schon gefunden zu haben. Daraus ergibt sich, dass ich vieles einfach ausprobiere - auch auf die Gefahr hin, damit zu scheitern.


Ich bin erst 16 und daran im No Limit Erfahrungen zu sammeln und das gelesene aus den Büchern auszuborbieren. Es ist mir auch klar, dass ihr in einem ganz anderem Niveau spielt. Darum bin ich auch in diesem Forum, um zu lernen und eure Meinungen zu hören. Denn nur aus Fehlern kann man Lernen!! Darum sind ja eigenlich alle hier...

Mountain

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8

Wednesday, March 14th 2007, 2:12pm

Nur für den Fall dass Du mich falsch verstanden hast Leo - ich meinte eistee mit der Aussage "ich weiss jetzt nicht..."
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Leoistda

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9

Wednesday, March 14th 2007, 2:32pm

jaja ich weiss schon :D ich wollte es auch hauptzächlich eistee sagen :lol:
aber ist jetz ja auch egal

pokerakademie

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10

Wednesday, March 14th 2007, 2:40pm

Also grundsätzlich muss ich Eistee da Recht geben.

Der Flushdraw und das Paar am Flop sind für Slowplay der Super-GAU, nochdazu gegen 2 Mitspieler und an einem passiven Tisch.

An der Stelle muss man "den Sack" zumachen und sich notfalls mit weniger zufrieden geben, bzw. den Gegnern die nächste Karte teuer bezahlen lassen.

Die Situation wäre durch ein Reraise noch zu retten gewesen (das Raise zu bekommen war schon pures Glück).

Wenn es ein agressiver Tisch ist kann man über ein Check-Raise nachdenken, da wahrscheinlich einer die Initiative ergreifen wird.

Slowplay ist eben immer ein bißchen risikobehaftet, außer man floppt "the Nuts".

Aber ich denke aus diesem Erlebnis hast Du gelernt Leo :) somit war es kein Totalverlust, sondern eine Abbuchung vom Lehrgeld-Konto.
Spruch der Woche: "Wenn man einen Wohnungsbrand als MP3 speichert, kann man ihn viel leichter löschen!"

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eistee

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Posts: 154

11

Wednesday, March 14th 2007, 2:53pm

Quoted from ""Mountain""


Leoistda wollte! slow playen. Er hats versucht und ist damit auf die Nase gefallen. Ich geh mal davon aus, dass er so eine Hand normalerweise schon aggressiver spielt.


für mich klang das nicht so, als ob er genau wüßte, dass das eine ganz schlechte situation für ein slowplay ist.


Quoted


Natürlich wars gesamt gesehen katastrophal gespielt aber für einen Versuch mal das Maximum aus einer Hand zu holen war die Gelegenheit schon günstig.


finde ich nicht.
mal ein beispiel für eine günstige gelegenheit: CO minraist, button callt, hero callt mit 54s aus dem bb.
flop: T - 4- 4 rainbow.

das wäre günstig. hier glaubt erstmal niemand an den trips und wenn hier jemand top pair oder overpair hat, wird er es mit ziemlicher sicherheit schützen wollen. weiterhin ist man nicht von einem flushdraw bedroht und hat wegen des schwachen kickers auch keinen grund, einem anderen trips direkt am flop action zu geben. ein call wirkt relativ harmlos, weil der gegner durchaus davon ausgehen kann, daß man auf dem ungefährlichen flop eine schwache T oder sogar ein second pair gegen eine continuation bet nicht ungedingt foldet, so daß man evtl. tatsächlich den check-raise am turn bringen kann.

Quoted


Ich weiss jetzt nicht, auf welchen Limits Du spielst und wie erfolgreich Du bist. Ich für meinen Teil habe nicht den Eindruck "mein Spiel" schon gefunden zu haben. Daraus ergibt sich, dass ich vieles einfach ausprobiere - auch auf die Gefahr hin, damit zu scheitern.


also aus der gröbsten anfängerphase bin ich imho raus und experimente sind bei mir eher kleiner dimensioniert und meistens durch irgendeinen lesestoff inspiriert.

Quoted


Deshalb auch die low Buy-in Turniere. Da kann ich noch einigermassen "günstig" experimentieren. Ich würde auch viel lieber grosse Turniere oder SNG`s spielen, nur reichen dafür bis jetzt weder mein Können noch meine BR aus.


spricht ja auch gar nichts gegen. aber low buyin turniere bieten sich in der regel nicht unbedingt an, wenn man besonders tricky spielen will. die meisten gegner callen jeden dreck, so daß schnödes valuebetten mit guten und folden/freecard nehmen mit schlechten händen oft die beste strategie ist.
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12

Thursday, March 15th 2007, 1:29pm

Will mich auch mal äußern:

1) Im nach hinein finde ich, daß es einem immer leichter fällt die Situation wie beschrieben nach zu vollziehen. Aber wenn man mitten im Spielt ist, ist eine derartige Überlegung (wie bereits von einigen Usern hier gepostet) oftmals nicht so einfach. Aber das macht ja nuun auch einen guten Spieler aus, denke ich :D

Also:

Nachdem der Hero hier im BB den Flop checkt und der 1. Spieler in 2 weitere nachfolgenden Spieler 2 BB´s setzt, würde ich zumindest schon mal von einem Treffer ausgehen. Ob das in diesem Fall eine Q ist mag ich zu bezweifeln, denn dann hätte der "übliche-Spieler" sicherlich auch slow gespielt. Von daher gehen wir mal von einer 7 oder einem weiteren Pocketpait > 7 aus.

Das nun aber auch der 2. Spieler das 2 fache BB bet callt, macht schon ein wenig sorgen. Immerhin hat der erste Spieler bereits "Stärke" gezeigt und das Board scheint nicht grade harmlos.

Diesen Tatsachen entsprechend, hätte ich ebenfalls hier geraist und nicht gecallt.

Turn: K :spade:

Da sich nun ebenfalls (rein theoretisch) sogar die Straße neben dem Flush auf dem River ergeben könnte, hätte ich spätestens am Turn einen relativ hohen Bet gesetzt.

River : 2 :heart:

Die 2 macht mir überhaupt keine Sorgen. Wie bereits von einem anderen User erwähnt, hat das 2er Pocketpair hier eines seiner 2 outs getroffen. Das passiert leider ab und an.

Letztendlich ist das ansetzen vom 1 Spieler mit seinem Pockt 2er nicht sonderlich gut, denn unter den o.g. Spielzügen hätte das für Ihn nur unnützige Bets bedeutet (denn mein raise wäre gekommen und das nicht zu knapp)

:D

michanolimit

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Posts: 42

13

Thursday, March 15th 2007, 2:03pm

Quoted from ""sashwww""

Im nach hinein finde ich, daß es einem immer leichter fällt die Situation wie beschrieben nach zu vollziehen. Aber wenn man mitten im Spielt ist, ist eine derartige Überlegung (wie bereits von einigen Usern hier gepostet) oftmals nicht so einfach. Aber das macht ja nuun auch einen guten Spieler aus, denke ich :D

Da hast Du vollkommen Recht. Mit wachsender Erfahrung wird aus so einer "Überlegung" ein ""Blick drauf werfen und wissen was zu tun ist". Da wird nicht lange überlegt sondern beinahe automatisch gehandelt. Am besten so, dass es der Gegner nicht mtbekommt :-)

Wenn ich einen Flop sehe, der ein Paar und einen Flushdraw (oder Straightdraw) beinhaltet, ich aber glücklicherweise damit einen Drilling mit Top Kicker in der Hand halte, ist das eine automatische Potsize-Bet (oder mehr) um den Gegnern jegliche PotOdds zu entziehen. In dem Moment bin ich unschlagbar und wer das Gegenteil beweisen will, soll dafür bluten.

Ich nehme da auch in Kauf evtl. weniger zu gewinnen, als am River einen Monsterpot zu verlieren.

Am Anfang meiner Pokerlaufbahn war ich auch ein großer Fan von Slowplaying. Ich war mordsstolz wie "tricky" ich doch sein kann. Mit dem nötigen Anfängerglück ist das auch ein paarmal gut gegangen (JA, JETZT KANN ICHS) aber mit der Zeit ist die Statistik zu meinen Ungunsten umgeschlagen und aus Erfahrung wird man ja bekanntlich klug :-)

Nicht umsonst heisst es "Poker lernt man in 5 Minuten aber um es zu meistern braucht man ein ganzes Leben"

Visit my blog: LIFE IS SHORT - PLAY HARD

 


Mountain

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14

Thursday, March 15th 2007, 2:34pm

Auf dieses "Blick drauf werfen und wissen was zu tun ist" warte ich auch noch.

Deshalb bin ich auch dankbar für solche Foren. Bücher hin oder her (@micha - hab grad Deine Rezension zu Lauzons Buch gelesen :D ), eine Diskussion in einem Forum geht wesentlich tiefer als nur das reine Lesen. Da fehlt einfach das feedback.

Ich hab neulich dem Chipleader beim 1,6 Mio FTOPS zugesehen; Smallstack neben ihm geht All-in und er überlegt ewig lange und callt dann nur. Alle passen bis auf die Nr. zwei des Rankings, der versucht es, geht ebenfalls All-in und wird vom Chipleader sofort gecallt mit A-A! Lange Rede kurzer Sinn - Chipleader gewinnt und ist mit weeeitem Abstand Nr. 1 des Turniers.

Als ich es gesehen habe, war mir sofort völlig klar was da passiert ist. Er als Chipleader brauchte den Smallstack nicht zu isolieren. Im Gegenteil, wenn er mit A-A verliert, bleibt er trotzdem in Führung. Wenn er aber wie in diesem Fall geschehen noch einen zweiten in den Pot holt, und sein A-A durchbringt, kann er sich entspannt zurücklehnen.

Wie gesagt - als ich es gesehen hab, wars so einfach und sooo klar. Aber selbst darauf kommen, im Spiel, da fehlts bei mir einfach noch gewaltig.
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