@Leo
"Es gibt drei Möglichkeiten, J-J richtig zu spielen - und alle drei sind falsch"
Es hängt auch von den persönlichen Fähigkeiten ab. Bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich während der ersten 4 Blindstufen ausschliesslich nur A-A und K-K spiele (gilt hier für MTT mit mehreren hundert oder tausend teilnehmern). Das liegt daran, dass ich mit den "Irren" am Anfang einfach nicht klarkomme. Ich weiss nicht wie ich diesen ganzen Pre-Flop All-ins begegnen soll.
Nach der vierten Blindstufe sind die ganz Wilden dann meist raus und man kann beginnen "vernünftig" zu spielen. Ab da macht dann auch ein Pre-Flopraise Sinn, weil der nicht gleich mit nem All-in beantwortet wird.
Man könnte sagen, ich spiele dann genauso wie ich im cashgame spielen würde.
Mit dieser Taktik komme ich während 70% meiner Turniere ins Geld. Erst wenn es Richtung FT geht, fliege ich dann raus, weil mir da schlicht die Erfahrung fehlt und die guten Spieler mich regelmässig rausnehmen.
Ich höre von erfolgreichen Turnierspielern immer, "Du musst pushen!".
Das Problem ist nur, dass ich einfach noch nicht erkannt habe wie das gemeint ist. Wann genau und womit? Hinter das System bin ich noch nicht gestiegen.
Ausserdem nervt es mich gerade gewaltig, dass immer wenn ich eine Lektion endlich verinnerlicht habe, sich daraus dann zwei neue Problemstellungen ergeben.
So habe ich zum Beispiel festgestellt, dass ich immer dann am weitesten komme, wenn es um sehr viel geht. Also ein Sat für ein 1Mio$ Turnier etwa, bei dem nur der Gewinner ein Ticket erhält. Oder bei den Qualis für die WSOP zur Zeit. Da waren es 2er, 4er und 35er Platz. Aber woran das liegt ist mir ein Rätsel.
Irgendein Buchautor

hat geschrieben: "ein erfolgreicher Pokerspieler braucht fünf Karten, geld - und Jahre an Erfahrung!"
Furchtbarer Gedanke
In diesem Sinne Gl4all,
Mountain