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und Antonius bringt in diesem Pot mit 17.400 Dollar eine Continuation Bet mit 12.000. Wieder callt Marchese und es sind 41.400 Dollar im Pot. Der Turn bringt die
, worauf Antonius checkt. Marchese setzt 28.200 und wird von Antonius auf 126.000 Dollar geraist. Wieder erfolgt ein Call, der Pot wächst auf 293.400 Dollar an und der River bringt den
. Wieder checkt Antonius und Marchese geht mit effektiven 101.000 Dollar All-In. Patrik Antonius bekommt Pot Odds von fast 4 zu 1, doch er hält mit
einen geplatzten Flush Draw mit einem König als höchster Karte. Er callt dennoch, Marchese zeigt mit
ebenfalls einen geplatzen Flush Draw plus zwei verpasste Gutshots. Der Pot mit knapp 500.000 Dollar geht an Patrik Antonius. Immer wieder entbrennen auch unter unseren Lesern Diskussionen über die wahre Spielstärke der Profis, die sich an den teuren Cashgame-Tischen tummeln. Diese Hand zeigt, dass es sich bei Patrik Antonius um einen großartigen Spieler mit ausgezeichneten Instinkten und fantastischen Fähigkeiten in der Handanalyse handelt. Natürlich repräsentiert Marchese mit seinem All-In auf dem River einen Buben, doch hat sich Antonius vermutlich die Frage gestellt, warum sein Gegner auf dem extrem drawlastigen Turn damit nicht direkt All-In gegangen ist. Ein naheliegendes Argument zwar, doch gehört immer noch viel Mut dazu, mit einem König als höchste Karte ein All-In in Höhe von 100.000 Dollar auf dem River zu callen – selbst wenn die Pot Odds so gut sind und kein Draw angekommen ist.