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Saturday, June 27th 2009, 5:54pm

Die Erläuterung für den Flop gefällt mir sehr gut , da 80 % der Spieler die ich kenne wohl :raise: würden.....

Danke für die sehr ausfühliche Handbesprechung von dir . :akademiker:

pokerakademie

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Saturday, June 27th 2009, 6:04pm

Das nenn ich mal ausführlich und im Grunde auch zu 90% richtig, wenn wir von NL100+ reden.

Die Hand war aber auf NL25 und diese Gedankengänge hatte der Kollege mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit NICHT. Ich denke er wollte am Turn bluffen und ist über den Flush und mein denkbares FH oder den höheren Flush selbst erschrocken.

Ich hab mir grad nochmal seine vorherigen "Ergebnisse" genauer angesehen und dabei festgestellt, dass er eher als Donk, denn als Mitdenker bezeichnet werden darf. Von daher war mein Read auf ihn sogar noch untertrieben.

Hier ein besonders nettes Beispiel: er callt mit 55 am Flop ein All in - preflop hat der Gegner geraist, er gecallt - Flop :3d :3s :4s

Aber mal davon abgesehen, bis zum Flop gebe ich Dir vollkommen recht, ab dann wäre (sofern ich seine Hand spielen würde) die "Licht-an" Variante zum Zug gekommen. Denn viel schöner kanns mit der Hand am Flop ja gar nicht kommen. Ich hätte an seiner Stelle auf meinen Einsatz gepusht, oder, dank der dummen 5c, alternativ den River gecheckt und gehofft einen free-Showdown zu bekommen und falls das nicht klappt, zähneknischend zu callen, egal was da an Einsatz kommt. Notfalls auch aufgegeben.

Sein Push am River war aus meiner Sicht vollkommen doof, denn dass er mit meinem Pärchen Damen mit einem Call rechnen kann, war eigentlich auszuschliessen. Alles was ihn hier callt, schlägt ihn auch und da gabs noch reichlich Optionen. Ich hätte selbst mit Khigh Flush gecallt. Wie gesagt ich hatte meine Gründe und hab mir den Spass was kosten lassen. Und würde es nach wie vor gegen genau ihn wieder so machen.

"macht ab un zu ma licht an" ist übrigens falsch. Er hat quasi permanent das Licht angehabt, sofern er in einer Hand war, wie ich in meinem ersten Post auch geschrieben habe: "Er hat sehr oft das Licht angemacht. Und bei 41/31 Stats ist das nicht gerade wenig.
Spruch der Woche: "Wenn man einen Wohnungsbrand als MP3 speichert, kann man ihn viel leichter löschen!"

Alles rund ums Thema Poker unter www.pokerakademie.com

Sugar Nut

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Saturday, June 27th 2009, 7:12pm

Das nenn ich mal ausführlich und im Grunde auch zu 90% richtig, wenn wir von NL100+ reden.

Poker ist Poker

Die Hand war aber auf NL25 und diese Gedankengänge hatte der Kollege mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit NICHT. Ich denke er wollte am Turn bluffen und ist über den Flush und mein denkbares FH oder den höheren Flush selbst erschrocken.

Keineswegs wollte ich implizieren, daß der Typ ein guter Spieler ist. Ich bin lediglich die Hand durchgegangen und habe ausgeführt, wie ICH sie spielen würde und WARUM ich dies täte. Daß er sie genauso gespielt hat mag Zufall sein, oder nicht. Macht aber keinen Unterschied, da er, aus welchen Beweggründen auch immer, diese Hand meiner Meinung nach prefekt gespielt hat.

Ich hab mir grad nochmal seine vorherigen "Ergebnisse" genauer angesehen und dabei festgestellt, dass er eher als Donk, denn als Mitdenker bezeichnet werden darf. Von daher war mein Read auf ihn sogar noch untertrieben.

Hier ein besonders nettes Beispiel: er callt mit 55 am Flop ein All in - preflop hat der Gegner geraist, er gecallt - Flop :3d :3s :4s

Aber mal davon abgesehen, bis zum Flop gebe ich Dir vollkommen recht, ab dann wäre (sofern ich seine Hand spielen würde) die "Licht-an" Variante zum Zug gekommen. Denn viel schöner kanns mit der Hand am Flop ja gar nicht kommen.

Gar keine Frage. Check/raise all in am flop IST +EV für ihn., da er, wenn deine calling range QQ+ und AcKc ist, nur exakt 7,31% Fold Equity braucht um hier long term break even zu sein. MEHR +EV ist allerdings der call (less variance obendrein)

Ich hätte an seiner Stelle auf meinen Einsatz gepusht, oder, dank der dummen 5c, alternativ den River gecheckt und gehofft einen free-Showdown zu bekommen und falls das nicht klappt, zähneknischend zu callen, egal was da an Einsatz kommt. Notfalls auch aufgegeben.

Ich bin mir relativ sicher, daß du hier weniger Hände bettest, die er beat hat als du bereit bist mit schlechterem zu callen

Sein Push am River war aus meiner Sicht vollkommen doof, denn dass er mit meinem Pärchen Damen mit einem Call rechnen kann, war eigentlich auszuschliessen. Alles was ihn hier callt, schlägt ihn auch und da gabs noch reichlich Optionen. Ich hätte selbst mit Khigh Flush gecallt. Wie gesagt ich hatte meine Gründe und hab mir den Spass was kosten lassen. Und würde es nach wie vor gegen genau ihn wieder so machen.

Dann hat er sein image gegen dich perfekt gespielt. Bewußt oder unbewußt ist dabei egal. Ich stelle es manchmal mit 2nd pair for value rein am river, wenn ich zuvor mit villain den Boden gewischt habe und er jetzt denkt "you gotta make a stand"

"macht ab un zu ma licht an" ist übrigens falsch. Er hat quasi permanent das Licht angehabt, sofern er in einer Hand war, wie ich in meinem ersten Post auch geschrieben habe: "Er hat sehr oft das Licht angemacht. Und bei 41/31 Stats ist das nicht gerade wenig.

Wie gesagt, ich verteidige nicht seinen Skill. Über den weiß ich ja generell nichts. Ich weiß nur, daß ich keine großen Fehler bei ihm in DIESER Hand entdecken kann. Zu den stats: Kann gut passieren (und das tut es auch regelmäßig), daß ich SEHR ähnlich laufe an guten tischen, wo ich quasi die ganze zeit dazu "gezwungen" werde limper zu isolieren, light aus UTG/MP zu öffnen, weil das target in den blinds sitzt, oder weake TAGs zu meiner rechten sitzen, die ich konstant 3bette/floate.

Sugar Nut

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Saturday, June 27th 2009, 8:17pm

Gar keine Frage. Check/raise all in am flop IST +EV für ihn., da er, wenn deine calling range QQ+ und AcKc ist, nur exakt 7,31% Fold Equity braucht um hier long term break even zu sein. MEHR +EV ist allerdings der call (less variance obendrein)

Wie komme ich auf diese Zahl?

Es sind $9.66 im pot. Effective stacks sind $34.82. Villain setzt $7.24. Mit c/r all in riskieren wir also $34.82 um ($9.66 + $7.24) = $16.90 direkt zu gewinnen (sollte villain folden) plus wir haben immer equity, also verlieren wir nicht unseren gesamten stack sollte villain callen.

Wir errechnen zuerst unseren EV FALLS VILLAIN CALLT (wir nehmen als calling range QQ+ und AcKc)

Board: Qc 8c 5s
Dead:

equity win tie pots won pots tied
Hand 0: 42.229% 42.23% 00.00% 6689 0.00 { JcTc }
Hand 1: 57.771% 57.77% 00.00% 9151 0.00 { QQ+, AcKc }

Wir haben also 42,229% equity wenn villain callt. Wir riskieren, wie gesagt, $34.82 und können gewinnen $9.66 plus villain's 34.82 (= $44.48 )

Die basic EV gleichung sieht also so aus:

.42229 * 44.48 - .57771 * 34.82 = -1.33

Wir verlieren also lediglich 5BB im Durchschnitt, wenn villain uns callt.

Jetzt müssen wir unsere Fold Equity Gleichung erstellen. Diese ist etwas komplizierter. Wir wollen errechnen, WIE OFT villain folden muß, damit wir auf lange sicht +/-0 rauskommen. Haben wir diesen Wert, dann wissen wir, daß wenn villain öfter foldet, als der Wert, den wir errechnet haben, wir +EV sind.

Hier die zwei Werte, die wir dazu brauchen:

Wir riskieren: $1.33 (was wir im Durchschnitt verlieren, wenn wir gecallt werden)
Wir können gewinnen: $16.90 (pot zu beginn der Wettrunde + villain's bet)

Unsere Gleichnúng beginnt wie folgt:
0 = (wir suchen ja den breakeven point, also "null")

0 = 16.9x (wir gewinnen $16.90 in "x"% der Fälle, also immer dann, wenn villain foldet)

0 = 16.9x - 1.33 * (1 - x) (wir verlieren $1.33 wenn villain callt. Wenn "x" = villain foldet, dann ist "(1 - x)" automatisch seine call frequency, da er ja nur diese beiden Optionen hat)

Jetzt lösen wir nach "x" auf. Das erste, was wir machen, ist die Klammer aufzulösen. Dazu multiplizieren wir den Wert vor der Klammer mit allen Elementen in selbiger.

-1.33 * 1 = -1.33
und
-1.33 * -x = 1.33x (minus mal minus)

Unsere Gleichung sieht nun also wie folgt aus:

0 = 16.9x - 1.33 + 1.33x

Wir addieren beide "x" Werte:

16.9x + 1.33x = 18,23x

Gleichung wird zu:

0 = 18,23x - 1.33

Jetzt schieben wir "-1.33" auf die andere Seite des "=" (dabei das Vorzeichen umkehren)

Gleichung:

1.33 = 18.23x

jetzt nur noch eine kleine Division:

1.33 / 18.23 = 0.0729

Die Gleichung:

0.0729 = x (also 7.29%)

das kommt raus, wenn man das mit dem Taschenrechner rechnet. macht man all diese gleichungen in Excel, dann rechnet es mit allen nachkommastellen und aus 1.33 wird 1.332403. Nimmt man diese Zahl, so kommt man auf ein ergebnis von 0.07307 was gerundet = 7.31% ist.

Foldet villain also ÖFTER als 7.31% heißt es: "Welcome to +EV-land!" für uns.

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Athos (27.06.2009), Vasilly (28.06.2009)

Athos

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Saturday, June 27th 2009, 9:21pm

...äh.... gibt es dazu eine Faustformel? ;(
Die lebendige Substanz ist ferner das Sein, welches in Wahrheit Subjekt oder, was dasselbe heißt, welches in Wahrheit wirklich ist, nur insofern sie die Bewegung des Sichselbstsetzens oder die Vermittlung des Sichanderswerdens mit sich selbst ist. Sie ist als Subjekt die reine einfache Negativität, eben dadurch die Entzweiung des Einfachen; oder die entgegengesetzte Verdopplung.

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Sugar Nut

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Saturday, June 27th 2009, 9:30pm

LOL,

[was ich riskiere] / [was ich riskiere + was ich gewinnen kann]

hier also:

1.33 / (1.33 + 16.9)

Sugar Nut

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Saturday, June 27th 2009, 9:37pm

Falls du eine Faustformel für "am Tisch" meinst, nicht wirklich. Stichwirt hier ist: Postgame Analysis. Studiere und analysiere Hände nach Deiner session und finde spots in denen Du entweder semibluffed hast, oder es hättest tun können. Mache dies immer und immer wieder und du wirst ein Gefühl für Equities und needed Fold Equity bekommen.

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Saturday, June 27th 2009, 9:55pm

lol Athos :thumbup: das selbe wollte ich auch fragen ....weil selbst mit Timebanking reicht die Zeit nicht :pop: :poker:

pokerakademie

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Saturday, June 27th 2009, 10:29pm

Am Tisch gehts aber auch, sofern wir von einem Push am Flop unsererseits ausgehen

Dazu sollte man seine echten Outs wissen und zu wieviel % man damit Favorit ist.

Beispiel: 15 Outs = 56% gegen ein Paar oder 42% gegen ein Set

Jetzt füllt man die Prozente auf die man bis 51 braucht und schon weiss man, wie oft der Gegner folden muss um das Ding in +EV umzuwandeln. Bei 15 Outs und vermutetem Overpair ist man bereits Favorit, deswegen darfs hier am Flop auch ruhig all-in gehen.

Vermutet man beim Gegner ein Set (durch Read), müsste er in 9% der Fälle folden um langfristig Gewinn zu machen. Mit dem niedrigsten Set wird er evtl.drüber nachdenken, wenn auch selten. Aber 9% sind durchaus denkbar.

Bei 12 Outs (z.B Ahigh Flush Draw) gegen ein Paar sind es noch 46%, somit fehlen 5% um in die +EV Zone zu kommen. Duch den Push muss der Gegner in 100 Spielen also 5x folden. Das ist sehr wahrscheinlich.

Weitere Berechnungen bitte per Pokerstove selbst durchführen und sich die Zahlen einprägen. Muss nicht alles auf einmal sein, aber peu-a-peu setzt sich das im Pokerhirn fest :-)
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Sugar Nut

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Sunday, June 28th 2009, 12:05am

Das ist leider nicht ganz richtig. Es sind Stacksizes und der aktuelle Pot, sowie die Equities, die diesen Wert beeinflussen. Nach Deiner Rechnung bräuchten wir in obigem Beispiel ~8.8% Fold Equity. Jetzt könntest Du sagen, daß das der korrekten Antwort nahe genug kommt und somit als Faustformel zu gebrauchen sei. Dazu testen wir es doch mal an einem Extrembeispiel (was so in der Realität natürlich nicht vorkommt, aber wenn man es so rechnen könnte, wie Du, dann müßte es auch hier funktionieren):

Im Pot sind $10,000 und effective stacks sind $10. Wir sind am river und halten 7-high. wir entscheiden uns zu bluffen, wissen aber, daß wenn villain callt, wir IMMER verlieren (wir haben 0% Equity). Wir bräuchten also Deiner Faustformel nach 51% Fold Equity. Tatsächlich brauchen wir aber nur 0.1% Fold Equity um hier breakeven zu sein.

Um ein realistischeres Beispiel zu nehmen:

$40 im Pot, $30 left to play

Wir shippen einen nackten gutshot auf dem K-high flop und villain callt nur mit AK und folded alles andere in seiner range (ok, auch konstruiert, aber näher "am Leben" als das vorige). Wir haben 20% Equity gegen seine calling range:

0.2 * 70 - 0.8 * 30 = -10

10 / (40 + 10) = 0,2 = 20%

Deiner Rechnung zufolge bräuchten wir aber weit mehr (31%)

pokerakademie

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Sunday, June 28th 2009, 12:56am

Musst Du eigentlich immer das letzte Wort haben? ;)

Aber OK, ich gebe zu, Pot und Stacksize habe ich auf die Schnelle nicht mit bedacht. Somit einigen wir uns darauf, dass es keine real existierende allgemeingültige Faustformel gibt.

Meine Version würde nur dann funktionieren, wenn nach preflop Standard-Raise und Call (bei 100BB Stacks) am Flop direkt gepusht wird, was wiederum am reellen Leben vorbei geht. Zumindest meistens. Ich bin jetzt allerdings zu faul um diese These noch zu berechnen. Aber gefühlt würde ich sagen stimmts.

Falls der Gegenbeweis angetreten wird, behaupte ich SOFORT das Gegenteil um die Sache zum Abschluss zu bringen :D
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Sugar Nut

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Sunday, June 28th 2009, 12:51pm

Naja, ich denke, Du wirst dann wohl das Gegenteil behaupten müssen ;)

SB raist 3BB und BB callt

pot 6BB, stacks 97 BB

SB geht all in

Bei 10% Equity braucht SB 92.77% Fold Equity

Bei 20% Equity braucht SB 90.48% Fold Equity

Bei 30% Equity braucht SB 86.05% Fold Equity

Bei 40% Equity braucht SB 73.91% Fold Equity

Bei 45% Equity braucht SB 53.85% Fold Equity

Bei 48% Equity braucht SB 14.29% Fold Equity

und erst bei...

Bei 48.5% Equity braucht SB keine Fold Equity mehr.

Das Problem hier ist, daß SB immer nur 6BB gewinnt, wenn BB folded, er aber immer 97BB reinstellt.

Athos

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Sunday, June 28th 2009, 1:01pm

Falls du eine Faustformel für "am Tisch" meinst, nicht wirklich. Stichwirt hier ist: Postgame Analysis. Studiere und analysiere Hände nach Deiner session und finde spots in denen Du entweder semibluffed hast, oder es hättest tun können. Mache dies immer und immer wieder und du wirst ein Gefühl für Equities und needed Fold Equity bekommen.
Ja, ich meinte eine für am Tisch. Insbesondere eine Faustformel, um an die 1,33 zu kommen. Aber die immer-und-immer-wieder-postgame-analyse ist zumindest ein gangbarer Weg, wirklich ein dauerhaftes Gefühl dafür "am Tisch" zu bekommen. Etwas zeitaufwendiger vielleicht als einem lieb ist, aber... hmmm... ach, ja... das nennt man schon "ambitioniert", oder??
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Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Vasilly

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Sunday, June 28th 2009, 2:23pm

WOW - was ein Thread. :kniefall:

Ich merke, ich muß noch einiges tun. Vor allem an der post-game Analyse, die kommt bei mir definitiv zu kurz.

Ich denke, diese Gedanken werde wichtiger, je höher das Limit ist. Ich kann mir nicht vorstellen, daß viele NL25 oder NL50 Spieler diese Gedanken haben, bzw. überhaupt schonmal davon gehört haben. Auf NL50 beginnt man vielleicht damit, weiter oben wird es mit Sicherheit zwingend notwendig. In der Kürze der Zeit am online Tisch, muß man solche Überlegungen/Rechnungen doch einfach abrufen können, da eine Berechnung (außer man ist ein Mathegenie) meiner Meinung nach kaum möglich ist.

Und Danke für die sehr ausführlichen und verständlichen Posts.

Gruß,
V.
Ohne T und ohne D, OO AO!

Sugar Nut

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Sunday, June 28th 2009, 4:25pm

je früher, desto besser meiner Meinung nach. Klar auf niedrigeren limits hat man oft weniger FE, weil dort niemand folded. Allerdings kann es nie schaden zu wissen, wieviel FE man so im Durchschnitt braucht, um hier +EV zu sein.

Ich finde, dieser Thread ist ein sehr gutes Beispiel dafür, denn viele von Euch würden hier mit JcTc insta broke gehen, weil "LOL, big draw. AAAWWW IIIINNN!" Wie gesagt, natürlich ist es hier priofitable das zu tun, aber das ist es nicht immer und desweiteren, nur weil ein play +EV ist, heißt das noch lange nicht, daß es nicht ein play gibt, welches MEHR +EV ist.