Was mir so zur Zeit wie eine Massenerscheinung auf NL25 vorkommt ist das
Lowpockets callen bei 6-x fach Blinds.
Das Anfängliche x-fach Blindsetzen und die spätere Gewinnerwartung beim Treffen eines
Sets hängen hier eng miteinander zusammen.
Wenn wir also 6 blinds mit pocket 2-8 bei einem Spieler callen dann hängt die Richtigkeit
des calls stark von der eigenen und der anderen stackgrösse ab.
Nehmen wir an der andere hat auf NL25 nur 5$ dann ist die Gewinnerwartung nur 3 mal
mein Postflopeinsatz.
Da wir aber nur jedes 8 mal im Flop das Set treffen verhauen wir in der Regel 7mal 6 blinds (42) um den Stack des Gegenspielers zu bekommen.
Ausserdem,ist das treffen des Set nicht immer ein Vollstackgewinn.
Wer also in so einem Fall seine lowpockets spielt ist ein ewiger Blindspender für die anderen.
Ab wann wird es denn nun attraktiv?
1.je mehr Spieler postflop mitgehen desto besser sind die pockets spielbar.
Eine kleine Mathematische Hilfestellung ist: Wenn wir mindestens das 8fache +25% der Blinds (die wir vor dem Flop gesetzt haben) bei einem Settreffer und späteres allin gewinnen können, macht es Sinn zu callen.
Die 25% Aufschlag sind in etwa das Risiko,das wir auch mit einem Set unser gesammten
Stack verlieren können.
Die wenigsten berücksichten soetwas und spielen sich halt konsequent ins Minus.
Noch viel schlimmer ist wenn jemand immer seine slowpockets mit 4-8 blinds callt
und nur bei einem set nach dem Flop allin geht
Wenn man 2 von denen am Tisch hat,ist das wie ein Dauersparschwein für uns.
Natürlich folden wir jedes 6-8 mal das allin und streichen dafür 6-8 mal die Blinds ein
Momentan ist es schon lustig,was da so auf NL25 gespielt wird.