Nachdem die Biathlonstaffel ja nun wirklich beendet ist, kommt hier die versprochene längere Analyse:
Preflop: kann man machen - da spricht nix dagegen - Bombenhand, die allerdings erst treffen muss, 3 Gegner, last to act --> callen und schauen was kommt.
Flop: sehr viel schöner gehts nicht, vom Volltreffer mal abgesehen :-)
Der Call ist allerdings zu schwach. Du hast hier im Idealfall 15 Outs, was Dich zum Favoriten macht. Es liegen schon 17 Pfund im Pot, an der Stelle kannst Du praktisch direkt all-in gehen und für den Fall des Nichttreffens der Outs die Fold Equity mitnehmen. Du sagst selbst, gegen
snarfff willst Du zur Not pleite gehen. Dann gib ihm die Chance, Deinen Push zu callen und erklär den anderen, dass sie hier nix mehr verloren haben
Turn: Jetzt auch noch Top Pair und wieder der Call? Way Ahead? Ich drösel jetzt mal auf was Du am River
NICHT sehen willst:
Any
keine 5
keine 6
keine 7
Keine Q
keine T
keinen J
eigentlich willst Du ausschliesslich eine

sehen und deswegen gehts spätestens jetzt ALL-IN !! Mit dem Call bezahlst
DU für die (gefühlten 10.000) Outs Deiner Gegner
River: Das wars dann mit der "Way-Ahead" Situation. Flush und Straight sind möglich! OK dafür ist nur noch 1 Gegner da, der auch brav einen billigen Showdown anbietet. Dieses Angebot sollte man anehmen, callen und sich über den möglichen Gewinn freuen.
ABER DOCH BITTE NICHT NOCH 24 PFUND HINTERHERWERFEN !!!!
"
Er kriegt hier Pot Odds von ca. 4:1 und sollte es callen." Klar callt er es, mit 2Pair, Flush, Set, Straight, oder anders gesagt, mit allem was Dich schlägt. Die geringe Hoffnung, dass er nur 1 Paar hat (und damit trotzdem callt) ist keine 24 Inseltaler wert. Das ist nicht "for value", das ist "for donation"
Vom Preflopspiel mal abgesehen, würde ich die Hand in die Kategorie "Grande Katastrophe" einordnen und ich hoffe Du siehst das jetzt ähnlich