Gestern habe ich noch ein wenig NL20 gespielt und habe einen neuen GNUF-Spieler auf meiner "Freundesliste": ykskyll
Die ganze Sache war so unglaublich, dass ich ernsthaft darüber nachdachte, einem Spieler mit "erweiterten" Möglichkeiten gegenüber zu sitzen. (

ykskyll sitzt in der Mitte)
Der Kollege startet mit 15,33 und als ich den Tisch 50 Minuten später verließ, war er bei 80,88. Er hat den Tisch wahrlich ausgenommen! Gespielt hat er ca. 80 % der Hände, meistens nur ein limp, eine spätere Erhöhung mitzugehen war aber für ihn auch kein Problem. Gewonnen hat er ca. 50 % seiner gespielten Hände, weil er nämlich das Board traf. Mit allem möglichen "$/)&/*§%:
76o trifft 566
J5o trifft 553
33 hält bis zum Schluss. Preflop natürlich nur ein limp von ihm und dann call 3bet. Überkarten en masse... egal
J4s trifft Straße am River. Aber nur Pot-Teilung, da der Gegner ebenfalls eine 4 hatte. Natürlich wieder limp/call vorher
29s wieder limp/call. Trotz Druck des Gegners Hoffnung auf FD behalten. Kam nicht an, Gegner hatte aber nur 46s in anderer Farbe.
AJs trifft am Turn den Flush
6Ts trifft am Flop den Flush
K3o trifft 2-Paar
QTo trifft T im Flop. Natürlich limp/call, Flop war alles Herz, Angst vor Flush - Quatsch
J6o trifft 6 im Flop, die bis zum Schluss hält. Glück für ihn, dass ich mit T5s nicht mit gegangen bin, da am Schluss T64TT auf dem Tisch lag. Das wäre die Chance gewesen, vor allem weil ein weiterer Spieler die T am Turn präsentieren wollte. Hat yksyll natürlich nicht gestört.
usw. usf.
Ein paar mal halt Amok all in bzw. extremer Übereinsatz am River, nachdem durchgecheckt wurde oder oder ähnliches.
Er hatte natürlich auch oft bis sehr oft insofern Glück, dass die Gegner teilweise selber das Board getroffen hatten oder eben meinten, ihn bei einem Bluff erwischen zu müssen. Teilweise war es aber auch "logisch" gespielt.
Auf den Gedanken mit den "erweiterten" Möglichkeiten kam ich, als er, nachdem er was weiß ich wie viele Hände vorher gespielt hat, mal kein limp probierte, als ich KK hielt. Und zwar war es ein gefühlter Instafold. Oder eben der Umstand, dass er raises ohne zu zögern auch nach dem Flop trotz scary board mitging.
Vielleicht alles nur Einbildung, vor allem weil ich nicht weiß, ob sich so etwas auf diesem Limit lohnt bzw. ob limp/call vor dem Flop wirklich auf die Dauer so toll ist, auch wenn man mehr Infos hat als die Gegner.
Ich hatte in den Nachbetrachtungen auch erst den Eindruck, dass er erst mit größer werdender Stackgröße lässiger spielte. Das widerlegt jedoch das Bild
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, welches sein Setzverhalten darstellt.
Alles in allem hoffe ich natürlich, in so bald wie möglich wieder zu treffen, und mir meine Einsätze und mehr wieder zu holen. Ich bin auf jeden Fall optimistisch, dass es einfach nur die Session seines bisherigen Lebens war und sich so etwas nicht allzu häufig wiederholt. Wenn doch, ist vielleicht doch was faul.
P.S.: Die ganze Sache hat mich so sehr beschäftigt, dass ich meine Programmierkünste habe spielen lassen, um die entsprechenden Infos aus der GNUF-Handhistorie zu extrahieren. Ich ziehe meinen Hut vor den Entwicklern von Poker Tracker und ähnlichen Produkten.
[17:16:35] Chrischen : klau mir die blind s wenn die schlampe nicht im pott ist
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sanci25: Ihr könnt ja nur nicht gegen Frauen verlieren