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Alex Lauzon

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Wednesday, January 2nd 2008, 5:58pm

Gelungene Bluffs

Bluffen ist kein unwesentlicher Bestandteil erfolgreichen Pokerspiels. Bluffs funktionieren nur unter bestimmten Voraussetzungen. Somit schlage ich vor, hier von interessanten Bluffs zu erzählen, die gut ausgegangen sind. Wenn möglich, auch mit den entsprechenden Überlegungen, warum sie funktioniert haben. Ich bin mir sicher, wir können alle davon profitieren.

Und gleich ein Beispiel:

Ich saß im Club bei den Indianern. Hold'em, No-Limit, die Blinds $ 5/10. Ich kriegte schon die längste Zeit über kein gutes Blatt und spielte seit zwei Stunden extrem tight. Ein recht guter Spieler raiste aus mittlerer Position auf $ 40. Der Button callte, was dieser, wenn das Raise nicht zu hoch ausfiel, praktisch immer tat. Vom Big Blind brachte ich ein Reraise auf $ 160. Beide passten!

Warum hat dieser Bluff funktionert? Nach zwei Stunden war dies mein erster Move. Man musste daher mit einem hohen Pocket-Pair rechnen. Vom ursprünglichen Bettor nahm ich an, dass er dies berücksichtigen würde - das entsprach seiner Gewohnheit. Jetzt blieb der Button. Zwar hatte er Position über mich, doch hätte er wirklich über ein nennenswertes Blatt verfügt, hätte er wahrscheinlich geraist, um die Blinds auszuschalten. Sein Blatt brauchte also Verbesserung, die in zwei von drei Flops aber nicht passiert. Nachdem ich die Führung aus der schlechteren Position übernommen hatte, musste er in jedem Fall mit einem Potsize-Bet am Flop rechnen, gegen das er sich nur in einem Drittel der Fälle hätte wehren können.
Ein Rereraise vor dem Flop wäre unglaubwürdig gewesen, da er - wie gesagt - mit gutem Blatt schon den ersten Bettor angegriffen hätte.

Carlosmuc

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Wednesday, January 2nd 2008, 6:32pm

RE: Gelungene Bluffs


Warum hat dieser Bluff funktionert? Nach zwei Stunden war dies mein erster Move. Man musste daher mit einem hohen Pocket-Pair rechnen. Vom ursprünglichen Bettor nahm ich an, dass er dies berücksichtigen würde - das entsprach seiner Gewohnheit. Jetzt blieb der Button. Zwar hatte er Position über mich, doch hätte er wirklich über ein nennenswertes Blatt verfügt, hätte er wahrscheinlich geraist, um die Blinds auszuschalten. Sein Blatt brauchte also Verbesserung, die in zwei von drei Flops aber nicht passiert. Nachdem ich die Führung aus der schlechteren Position übernommen hatte, musste er in jedem Fall mit einem Potsize-Bet am Flop rechnen, gegen das er sich nur in einem Drittel der Fälle hätte wehren können.
Ein Rereraise vor dem Flop wäre unglaubwürdig gewesen, da er - wie gesagt - mit gutem Blatt schon den ersten Bettor angegriffen hätte.
Also auf gut "deutsch" :D eigentlich ein squeezeplay oder? ;)

Mountain

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Thursday, January 3rd 2008, 1:21am

Konkret fällt mir jetzt kein Beispiel ein aber ich kann generell etwas zum Thema Bluffs (nur aus meiner SIcht) sagen. Ich bin kein Freund davon. Bluffs funktionieren nur dann, wenn man Reads hat, die Aktion perfekt zum bisherigen Verlauf der Hand passt und der Gegner eine solche Geschichte deuten und folden kann. Das ist auch eine Frage des Limits. Ich glaube einfach nicht, dass sich Bluffs bis NL400 lohnen. Es wird einfach zu viel gecallt.

Meist werden Bluffs ja mathematisch begründet, ähnlich dem Prinzip der Pot Odds. Ein Bluff muss demnach so und so oft funktionieren, damit er longterm profitabel wird. Dazu müssen die Voraussetzungen aber so gut passen, dass mir der Aufwand zu hoch und die sich daraus ergebende Varianz zu groß ist.

Etwas anderes sind Semi-Bluffs. Die mache ich oft und gerne. Gerade wenn Gegner zu viel callen, sind Semi-Bluffs besser, weil sie einfach nicht so oft funktionieren müssen, da ich ja nie ganz ohne Outs dastehe und die eine oder andere Hand auch gewinne, wenn ich gecallt werde.

Das beste Beispiel ist die beschriebene Hand von Alex. Auf NL100 hätte MP gecallt (schliesslich ist 9-7 ja suited) und der Button wäre mit Freuden gefolgt - hat er doch jetzt erst die richtigen Pot Odds zum callen (das hat er irgendwo gelesen und nicht vergessen, auch eine schöne Einzelleistung). Und dann steht man mit nichts am Flop - der Pot schon Riesengroß - und ist mit jeder vernünftigen Bet fast schon committed.
there is no way to fold ten high

River Rats Blog

Mountain

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Thursday, January 3rd 2008, 1:24am

RE: RE: Gelungene Bluffs



Warum hat dieser Bluff funktionert? Nach zwei Stunden war dies mein erster Move. Man musste daher mit einem hohen Pocket-Pair rechnen. Vom ursprünglichen Bettor nahm ich an, dass er dies berücksichtigen würde - das entsprach seiner Gewohnheit. Jetzt blieb der Button. Zwar hatte er Position über mich, doch hätte er wirklich über ein nennenswertes Blatt verfügt, hätte er wahrscheinlich geraist, um die Blinds auszuschalten. Sein Blatt brauchte also Verbesserung, die in zwei von drei Flops aber nicht passiert. Nachdem ich die Führung aus der schlechteren Position übernommen hatte, musste er in jedem Fall mit einem Potsize-Bet am Flop rechnen, gegen das er sich nur in einem Drittel der Fälle hätte wehren können.
Ein Rereraise vor dem Flop wäre unglaubwürdig gewesen, da er - wie gesagt - mit gutem Blatt schon den ersten Bettor angegriffen hätte.
Also auf gut "deutsch" :D eigentlich ein squeezeplay oder? ;)
Nein, ein squeezeplay wäre es dann, wenn man postflop Position hätte. So ist es tatsächlich ein Bluff ;) .
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Alex Lauzon

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Thursday, January 3rd 2008, 1:49am

@Mountain

Ich gebe Dir nur bedingt recht! Auf den lockeren Tischen wird das Bluffen wesentlich schwieriger. Richtig. Doch, zur optimalen Ausschöpfung der Gewinnmöglichkeiten, lässt sich auch dort gelegentlich ein Bluff anwenden. Eben entsprechend seltener. Auch am River, z. B., wenn auch der Gegner offensichtlich seinen Draw verpasst hat. (So wird aus einem Semi-Bluff ein voller.)
In einem Punkt hast Du natürlich absolut recht. Wenn wir ohnehin selten bluffen, dann können wir natürlich jene Situationen wählen, in denen wir noch eine Verbesserungschance haben - also, der Semibluff. Dazu schrieb Doyle Brunson im ersten SuperSystem, dass man grundsätzlich nicht bluffen solle, wenn man nicht über zumindest ein Out verfüge!

Mountain

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Thursday, January 3rd 2008, 2:52am

RE: @Mountain

Ich gebe Dir nur bedingt recht! Auf den lockeren Tischen wird das Bluffen wesentlich schwieriger. Richtig. Doch, zur optimalen Ausschöpfung der Gewinnmöglichkeiten, lässt sich auch dort gelegentlich ein Bluff anwenden. Eben entsprechend seltener. Auch am River, z. B., wenn auch der Gegner offensichtlich seinen Draw verpasst hat. (So wird aus einem Semi-Bluff ein voller.)

Ok, dann nehmen wir folgendes Beispiel. MP callt preflop, CO auch und wir am Button raisen mit :7s :8s , die Blinds und der CO folden und MP callt. Flop:

:Qd :2d :9c (15,50$)

Das Board eignet sich zwar nur bedingt für eine cbet aber machen müssen wir sie trotzdem, da wir ja nicht von der Hand gemoved werden wollen. Sagen wir 12$. MP callt wieder und der Turn ist

:8c (39,50$)

Straightdraw ist möglich und zwei FD`s liegen da. Nochmal betten? Wenns ne vernünftige Bet sein soll, sind wir fast schon committed und das kanns mit einem Paar und zwei Overcards am Board ja auch nicht sein. Zudem ist ja nicht klar, ob wir nicht schon längst gegen die bessere Hand spielen. Also checken wir. Wenn er jetzt betted, müssen wir die Hand aufgeben, checkt er behind, ist relativ klar, dass er auf nem draw sitzt. In unserem Beispiel checkt er und wir sehen den River:

:Kh (39,50$)

So, stimmt unser Read und er checkt, können wir mit einer Bet den Pot mitnehmen, da uns nur J-10 realistisch schlägt - bzw. eine große Bet callen würde. Das hat er definitiv zu selten und der Bluff wäre profitabel. Aber die Realität sieht ja meist anders aus. Nehmen wir den typischen Spieler, der ca. 25% seiner Hände spielt. Der hat eben auch die Q, die 9, die 8 und den K in seiner Range. Da wir nicht gerade den besten Kicker haben, muss unsere 8 nicht zwingend gut sein. Und so passiv kann er auch bspw. mit 10-9 gespielt haben, weil er Angst vor der Q hatte oder im Gegenzug uns auf nen Draw gesetzt hat.

In einer solchen Situation wäre es doch selbst mit unserer Made Hand besser, for free showdown behind zu checken, da uns nichts schlechteres mehr callt, dafür alles bessere aber raist oder? Und wenn dem so ist, dann macht es doch auch keinen Sinn, hier zu bluffen, wenn wir bspw. :Ah :Jc gespielt hätten.

Ich habe deshalb so meine Zweifel, ob eine Bet am River dauerhaft profitabel wäre oder hab ich irgendwo einen Denkfehler ?( ?
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Alex Lauzon

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Thursday, January 3rd 2008, 3:13am

Gutes Beispiel

Hallo Mountain!

Das Beispiel ist wirklich gut, weil es einige Punkte beinhaltet, die zu berücksichtigen sind:

Der Gegner callt den Bet am Flop! Wie oft callt er am Flop? Gehört er jener Gruppe an, die den Flop fast immer callen und einfach abwarten, ob sich am Turn ein Schwächezeichen, also ein gegernischer Check, einstellt? Gehört er jener Gruppe an, die nur mit Draws callen, Paare aber durch Raise verteidigen?

Unter normalen Umständen, ohne weitere Informationen, würde ich ihn auf einen Draw einschätzen, A-9 dabei nicht ausschließend. Q mit schwachem Kicker eher nicht, denn damit sollte er preflop gepasst haben. Der Cold Call zeigt Schwäche und die muss ich ausnützen.

Jetzt fällt die 8 am Turn und wieder checkt er. Natürlich weiß ich nicht, ob ich damit das bessere Blatt in der Hand halte. Checken kann ich mir aber trotzdem nur dann leisten, wenn ich von diesem Gegner davon ausgehen kann, dass er nie blufft, ansonsten ich ihn dazu einladen würde.
Sich hier dem Pot zu verschreiben? Nicht ganz. Üblicherweise ist der Gegner commited, wenn er einmal ordentlich engagiert ist, wir selbst erkennen aber trotzdem, wenn wir geschlagen sind.

Meine Entscheidung wäre hier ein Potsize-Bet am Turn. Schlägt er zurück, gut dann ist's schiefgelaufen. Ich rechne mir aber deutlich mehr als 50% Chance aus, dass er passt.

Allerdings, bin ich vorsichtig und checke am Turn, dann fällt der König und der Gegner checkt wieder, wäre jeder Einsatz unvernünftig. Durch mein Checken am Turn würde er sogar mit einer 9 callen. Hat er weniger, gewinne ich den Pot ohnehin.

Zusammenfassung: Am Flop ist der Bluff nicht aufgegangen. Der Cold Call zeigt aber Schwäche und ich unternehme noch einen Versuch am Turn. Callt er wieder oder raist, gebe ich auf.

Carlosmuc

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Thursday, January 3rd 2008, 11:52am

RE: RE: RE: Gelungene Bluffs







Warum hat dieser Bluff funktionert? Nach zwei Stunden war dies mein erster Move. Man musste daher mit einem hohen Pocket-Pair rechnen. Vom ursprünglichen Bettor nahm ich an, dass er dies berücksichtigen würde - das entsprach seiner Gewohnheit. Jetzt blieb der Button. Zwar hatte er Position über mich, doch hätte er wirklich über ein nennenswertes Blatt verfügt, hätte er wahrscheinlich geraist, um die Blinds auszuschalten. Sein Blatt brauchte also Verbesserung, die in zwei von drei Flops aber nicht passiert. Nachdem ich die Führung aus der schlechteren Position übernommen hatte, musste er in jedem Fall mit einem Potsize-Bet am Flop rechnen, gegen das er sich nur in einem Drittel der Fälle hätte wehren können.
Ein Rereraise vor dem Flop wäre unglaubwürdig gewesen, da er - wie gesagt - mit gutem Blatt schon den ersten Bettor angegriffen hätte.
Also auf gut "deutsch" :D eigentlich ein squeezeplay oder? ;)
Nein, ein squeezeplay wäre es dann, wenn man postflop Position hätte. So ist es tatsächlich ein Bluff ;) .
Hm, diese Bedingung habe ich aber noch nirgends in der Beschreibung von Squeeze Play gelesen. ;)
Wichtig ist nur dass möglichst wenig, und vor allem auch keine agressiven Spieler, nach einem dran sind, und das ist am BB ja gegeben.
Zusätzlich Position ist ja allerdings nie verkehrt.
Außerdem ist ja auch ein Squeeze ein Bluff, nur eine bestimmte Art halt.

RoyalFarmer

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Thursday, January 3rd 2008, 11:55am

Beim verfolgen eurer Diskussion ist mir eine weitere Bluff-Art in den Sinn gekommen: Der Three-Barrell-Bluff

Nach unserer Erhöhung preflop betten wir Flop, Turn und River, sofern wir immer nur gecallt werden und nur gegen einen Gegner spielen, ohne eine gute Hand zu halten (zum Bsp. AK auf nem J-High Board)

In der Theorie ist dies dann profitabel, wenn man den Gegner auf einen Draw oder eine Hand wie Toppair oder ein mittleres Pocket setzt. Mit solchen Händen geht er gerne bis zum River mit, foldet dort dann aber angesichts der enormen Stärke, die wir demonstriert haben auf einen angemessenen Einsatz.

Ich habe damit mal ein wenig herumexperimentiert und muss sagen dass es, einen entsprechenden Read vorrausgesetzt, durchaus sinnvoll sein kann. Hierbei beschränke ich mich allerdings auf Situationen, wo ich selbst einige Outs habe, etwa ein Flushdraw mit AKs. Entweder kommt dann der Flush bzw. meine Overcards, oder der Gegner foldet am River (natürlich nicht immer).

Außerdem werden wir in Zukunft vllt eher von Händen wie Toppair runtergecallt, sollte ein solcher Bluff auffliegen. In dem Fall müssten wir unsere Spielweise dann natürlich anpassen und weniger bluffen, bzw ein Set genauso spielen wie den Draw.

Hat einer von euch damit Erfahrungen gemacht?

Meine "Samplesize" ist diesbezüglich sehr klein.

Vasilly

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Thursday, January 3rd 2008, 1:20pm

Nettes Teil hier.

@ Royal
Habe es bedingt auch versucht. Allerdings auch wie Du beschreibst mit nem starken draw und einer Super High card ( ;) ). Das funktioniert öfter als man glaubt. Wird man gecalled, muß man sein Spiel umstellen. Allerdings ist es mir auch schon passiert, daß man mir nach aufgeflogenem Bluff gar nichts mehr glaubt und mich mit chips zuschmeißt.

Am besten eignen sich dazu gefloppte quads ;)

Ich habe seinerzeit mal das Buch The Book of Bluffs von Matt Lessinger gelesen. Dort versucht er eben dies zu beschreiben, was wir hier auch wiedergeben. Im Grunde geht es Ihm um die richtigen Reads und die geeigneten spots für einen Bluff. Ob man das Buch unbedingt lesen soll kann ich nicht sagen. Im Live-Game hat es mir etwas geholfen (ich spreche hier von Homerunden!!) und dort wende ich die Bluffs auch profitabel an - kenne die Gegner aber mittlerweile auch recht gut.
Online ist es IMHO schwieriger zu bluffen aber auch in den unteren Limits machbar. Da kommt es einfach auf das eigene Tischimage an.
Ohne T und ohne D, OO AO!

FredH.

Trainee

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Thursday, January 3rd 2008, 10:13pm

Das hier war einer in der Endphase eines Tuniers. Ich glaub nicht, das das Board gut dazu geeignet war. Aber es hat ja geklappt. Ich habe davor fast keine Hand gespielt und deswegen wurde mir eine starke Hand geglaubt. Der Gegener hat fast seine gesamte Timebank verbraucht, bevor er gefoldet hat. Also ist davon auszugehen das er was relativ gutes weggeschmissen hat.


PokerStars No-Limit Hold'em Tourney, Big Blind is t4000 (9 handed) Poker-Stars Converter Tool from FlopTurnRiver.com (Format: FlopTurnRiver)

Button (t102974)
SB (t103361)
BB (t89608)
UTG (t50203)
UTG+1 (t203969)
MP1 (t49854)
Hero (t50990)
MP3 (t74555)
CO (t12616)

Preflop: Hero is MP2 with A, 8.
2 folds, MP1 raises to t8000, Hero calls t8000, 2 folds, Button calls t8000, 1 fold, BB calls t4000.

Flop: (t31200) Q, T, J (4 players)
BB checks, MP1 checks, Hero bets t12000, Button folds, BB folds, MP1 calls t12000.

Turn: (t55200) J (2 players)
MP1 checks, Hero bets t30590 (All-In), MP1 folds.

Final Pot: t24610

Results in white below:
No showdown. Hero wins t85790.
Hier blogge ich

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Saturday, January 5th 2008, 6:22pm



edit by admin: bitte bei Pelopoker HHs nicht den "Forum link" sondern den "Forum link with Screenshot" verwenden, sieht einfach bessser aus 8)

der sichere Bluff ich würde sagen ein Anfängerbluff. Wenn 1er Callt oder Raist bin ich raus. Falls ich nicht noch einen Hit bekomme. Gefährlich fand ich , (noob ) das ich 2 Gegner Bluffen musste .

Vasilly

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Saturday, January 5th 2008, 7:46pm

Hallo Chrischen,

ein Vollbluff ist das IMHO nicht. Immerhin hast Du two pair ;) Würde es eher als semi bluff ansehen und vermute, daß Du mit Deiner Hand am Flop unter Umständen sogar vorne liegst, wenn die Gegner sowas wie AK oder ein mittleres Pocket halten. Ansonsten natürlich ein gefährliches Anspiel und bei jeder Gegenwehr hätte hier vermutlich jeder weggeworfen, außer SG vielleicht ;)

Gruß,
Vasilly
Ohne T und ohne D, OO AO!

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Monday, January 14th 2008, 3:57pm

ok dann hier mal ein vollbluff


Alex Lauzon

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Wednesday, January 16th 2008, 6:52pm

Sehr gefährlich

Vielen Dank für den Beitrag. Ich bin aber ziemlich überzeugt, dass Du mit dem besten Blatt geblufft hast. Deine Spielweise lässt vermuten, dass Du entweder ein Full House hast oder gar nix! Bluffs am River, nach verpasstem Draw, sind sehr, sehr gefährlich. Hätte Dein Gegner ein Ass in der Hand gehalten, hätte er wahrscheinlich gecallt.

Ist keine Kritik, nur eine Warnung fürs nächste Mal!

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Thursday, January 17th 2008, 8:31pm

Ja ist angekommen die Warnung :)

Vasilly

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Monday, February 4th 2008, 1:55pm

Ich sitze im SB bei NL20 und habe bereits einige Hände des BB gesehen, die schon Kopfschütteln verursacht haben. Bislang hatte ich ein tightes Image am Tisch - wenig gespielt und wenn Showdown, hab ich den Pot auch mitgenommen.

Fülle auf mit 83os, der BB macht ein minraise, ich calle.

Der Flop kommt dreifarbig J high. Ich checke, BB setzt minimum und ich checkraise Ihn Potsize und sammle damit den Pot ein.

Ist jetzt zwar kein großer Pot, aber bei richtiger Einschätzung des Gegners ein durchaus profitabler Spielzug. Ich denke das funktioniert auch mit dem richtigen Image sehr oft.
Ohne T und ohne D, OO AO!

Road_Runner

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Monday, February 4th 2008, 4:48pm

Hast du hier 83o mit der Intention completet einen Bluff zu starten, oder hat dich das Board oder die Setztstruktur des Gegners dazu verleitet. Für mich macht hier ein Bluff absolut keinen Sinn.

RoyalFarmer

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Monday, February 4th 2008, 6:02pm

Für mich macht der Complete mit 83o schon keinen Sinn.

Ich mein... raise or fold...

aber completen???

Road_Runner

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Monday, February 4th 2008, 8:34pm

deshalb ja meine Frage, ob das Limpen mit 83o schon zum Bluff dazugehört.