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hannesPok

Registered User

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Thursday, July 16th 2009, 10:09am

small blind play beim Fixed Limit Holdem

Einfach Frage lange Vorrede.

Abgesehen von Bluffs, slow Play, Stack , Turniersituation, Deception, Gegnerreads und Pokerofficeoutput gibt es für eine bestimmte Hand eine mathematisch korrekte Spielweise. Von der kann man natürlich aus allen obengenannten und noch viel mehr Gründen abweichen. Andererseits kann es ja nun auch nicht unbedingt schaden diese mathematisch korrekte Spielweise zu kennen.

Vielleicht hab ich auch nur zu wenig gelesen und vielleicht ist also die hier gleich gestellte Frage in der Literatur schon hundert mal beantwortet. Dann bitte einfach sagen. Aber wer die Antwort nicht kennt soll doch bitte auch einfach mal einen Tipp abgeben.

Situation alles am Tisch foldet . Also sitzt der smal Blind mit einer einfachen Frage da.
Reichen seine Karten um zum reinlimpen oder nicht?

Welche Karten muss er haben damit sich sein limpen auch bei mathematisch korrekter Spielweise des big Blind lohnt?

Ah ja......damit eine einfache Frage ......eigentlich die einfachste die mir einfallen will im ersten Schritt einfach bleibt spielen wir FLH.

pokerakademie

Administrator

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2

Thursday, July 16th 2009, 11:02am

Hi Hannes,

ich hab mir mal erlaubt "Fixed Limit Holdem" mit in die Überschrift zu packen. Du hast es zwar im letzen Satz erwähnt, aber bis dahin hatte ich mir meine auf No Limit passende Antwort schon im Kopf zurechtgelegt ;)

Damt nicht noch weitere Leser in diese Falle tappen, sollte es nun für jeden klar sein und ich gebe an der Stelle weiter an die FL-Experten.
Spruch der Woche: "Wenn man einen Wohnungsbrand als MP3 speichert, kann man ihn viel leichter löschen!"

Alles rund ums Thema Poker unter www.pokerakademie.com

Alex Lauzon

Head-Coach

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Friday, July 17th 2009, 5:12pm

Hallo Hannes

Die beschriebene Situation, alle passen bis zum Small Blind, birgt zwei nennenswerte Probleme:

1,) Der Verdacht liegt nahe, dass Du klauen willst

2.) Für den Rest des Spiels sitzt du in der schwächeren Position

Hast Du am Blig Blind einen extrem tighten Spieler, dann kannst Du natürlich solange mit jedem beliebigen Blatt raisen, bis es dem zu blöd wird und er zurückschlägt. Gehen wir aber von einem halbwegs flexiblen Spieler aus. So wie Du beim Auffüllen Odds von 3 zu 1 kriegst, so kriegt er für den Call die gleichen Odds. Also, ein Call wird dadruch, schon allein der Odds wegen, durchaus gerechtfertigt.
In zwei von drei Fällen verbessert der Flop die Hole-Cards nicht. Das weißt Du und das weiß er. Du sitzt aber jetzt in der schwächeren Position. Auf jeden Einsatz von Dir sollte eigentlich ein Raise - zur Informationseinholung - folgen.

Und hiermt kommen wir zum wesentlichen Punkt. Sitzt am Big Blind ein Spieler, von dem wir annehmen, dass er seine Karten spielt, dann können wir regelmäßig einen Angriff unternehmen. Zeigt dieser Spieler aber eine Tendenz, die Situation zu nützen, ungeachtet der Karten, wird der Positionsnachteil zum großen Problem.

Wie immer beim Pokern, gibt es mehr Ausnahmen als Regeln. Grundsätzlich würde ich aber raten, nur mit erstklassigem Blatt, Ass mit Kicker von 8 aufwärts, Suited Broadway Cards (A, K, Q, J, 10) und Pocket-Pairs zu raisen. Je seltener Du das Blind angreifst, desto mehr steigt die Glaubwürdigkeit und das Bet am Flop bringt den (kleine) Pot - ohne kategorische Gegenwehr.

Athos

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Thursday, July 23rd 2009, 11:37am

Die Frage lautet ja: Wann ist es sinnvoll, als Small Blind zu limpen. Antwort: Nie. Ich kann mir keine Situation vorstellen, wann limpen sinnvoll wäre. Raise oder Fold. 80% Fold. Ein Stealversuch des Buttons erfolgt wegen der guten Sitzposition in den folgenden Wettrunden. Beim Small Blind ist dies jedoch umgekehrt. In der "Battle of the Blinds" sitzt der Big Blind am Button.
Die lebendige Substanz ist ferner das Sein, welches in Wahrheit Subjekt oder, was dasselbe heißt, welches in Wahrheit wirklich ist, nur insofern sie die Bewegung des Sichselbstsetzens oder die Vermittlung des Sichanderswerdens mit sich selbst ist. Sie ist als Subjekt die reine einfache Negativität, eben dadurch die Entzweiung des Einfachen; oder die entgegengesetzte Verdopplung.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel