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PFR --> Pre Flop Raise. Sprich, von diesen 33% der Hände die du spielst, raist du ledeglich 8% Pre Flop.
Hi Tom,ad BRM: den artikel zum BRM habe ich gelesen und weiß, dass ich mich mit meiner BR von aktuell 170 eu auf sehr dünnem eis bewege. aber wie gesagt, NL50 macht spaß, auf NL2 fange ich auch mal an rumzudödeln, kost' ja nix. auf NL50 bin ich außerdem dazu gezwungen, mein spiel schnell zu verbessern, da fehler doch ganz schön reinhauen. angefangen habe ich mit 50 eu und den 25 eu von der pokerakademie. bin also noch im plus trotz zweier stack-eliminationen. falls ich es versemmel, versprech ich, brav auf NL2 zurückzukehren und mich hochzuspielen.
mein chance-risiko-verhältnis hat sich gestern leicht gebessert, is nun 1:4 bei 209er BRM. obwohl dein beitrag sehr instruktiv war, bleib ich mal weiter stur auf NL50. $NL25 hab ich bei triopoker nur mit 5er tischen gefunden. da ist die all-in-gefahr ja noch größer.Ist doch von dir, oder?Spiel das Limit auf dem Du Dich wohl fühlst UND auf dem Du den meisten Gewinn machst. Nur das zählt langfristig.
Ich gebe offen und ehrlich zu, meine NL10 Statistik wird sich NIE mehr ins "grüne" kehren, weil dieses Limit einfach so swingy ist, dass man es beim Limitaufstieg entweder durchrennt, oder nahezu ewig drauf kleben bleibt. Das ist bei NL20/NL25 zwar auch nicht viel besser, aber eben "besser" und ich denke alle die es bereits hinter sich haben, werden mir zustimmen: echtes Poker fängt bei NL50 erst an. Und mit ausreichend Erfahrung im Rücken, sollte man dieses Level möglichst zügig anstreben. Und was die Erfahrung angeht, bist Du dafür absolut vorbereitet.
Also Finger weg von den roten Zahlen, wenn sie dich so nerven, stell den Filter bei PT einfach anders ein und kümmer dich um die lukrativen Schauplätze![]()
So, ich habe fertig!![]()
Ja ist von mir, aber bezieht sich trotzdem auf BRMIst doch von dir, oder?
ob ich's am dienstag zur sprechstunde auf skype schaffe, weiß ich noch nicht, da ich mo-di besuch habe und das abendprogramm noch nicht feststeht. die woche drauf bin ich dann aber 100 pro da. mein skype-name lautet wie hier: kardinalzahl.
Users that thanked:
Chrischen111 (27.06.2009), Vasilly (28.06.2009)
Und außerdem ist es immer erfreulich, in unserem "Familienforum" Threads zu finden, die sich so lebendig entwickeln.
Was Deinen Forumsnamen betrifft, so frage ich mich, ob die, sich im Hintergrund befindliche, Bedeutung jene ist, dass Du Dich, außer von Dir selbst, nur von einer Eins (sprich: Topspieler) schlagen lässt?
Viele Grüße aus Montreal
Alex
solange ich noch anfänger bin, ist es nicht ganz so schlimm, wenn mich mal ein topspieler schlägt, vielleicht schlummert ja auch so einer in mir - könnte ich fast denken, denn nach wie vor schlage ich mich gern selbst.
Also ich finde schon, dass man auf NL10/NL25 einiges lernt. Nämlich die hier gelehrten Inhalte ohne größeren finanziellen Verluste zu erlernen (ich sage nur korrekte Interpretation ORC und so), umzusetzen und eigenes auszuprobieren.Plus:
- Geduld
- Vertrauen in eigene Entscheidungen (ob gerechtfertigt, zeigt die Zukunft)
- schlechte von guten Gegnern unterscheiden (die gibt es da nämlich auch)
- bad beats verkraften
- Tilt vermeiden
- Up- and Downswings verkraften
Und meiner Meinung für die eigene Psyche ziemlich wichtig: Zu lernen, dass meine Bankroll Arbeitskapital mein ist. Es ist nichts, auf dass ich im täglichen Leben angewiesen bin. Verluste, auch von ganzen Stacks, sind "emotionslos" hinzunehmen und später genauso "emotionslos" zu analysieren. Wenn es überhand nimmt, muss ich mein Spiel überdenken.
Was ich damit sagen will: Wenn ich daran denke, was ich manchmal für eine Panik geschoben habe, wenn ich bei NL10 Stacks verloren habe und mit welch relativer Gleichgültigkeit ich Stack-Verluste bei NL50 hinnehme, da hat sich schon was geändert. Und früher bei NL10 dachte ich:"Mannomann, sich mit 50 Euro an den Tisch setzen! Das ist schon 'ne Menge Geld!". Jetzt, wo ich NL50 spiele, denke ich so natürlich über NL200. Und wenn ich da irgendwann mal landen sollte, werde ich wahrscheinlich relativ gelassen den Verlust von 200 Euro hinnehmen und über NL600 als "'ne Menge Geld" denken.
Ich weiß ja nicht, wie es um Deine Charakterstärke und Finanzen bestellt ist aber für mich war es wahrscheinlich besser, mal 60 Euro hintereinander auf NL10 verloren zu haben als 300 auf NL50. Und Schwankungen um sechs Stacks sind durchaus üblich.
Für "richtiges" Poker (ich denke, damit meints Du Gegner, die mitdenken, 3bet, 4bet, fold equity, reads, etc) muss man vorbereitet sein.
). angst vor verlusten habe ich auch nicht - bin, nebenbei gesagt, seit gut 7 jahren an der börse unterwegs. habe da mein lehrgeld gezahlt. aber wie beim pokern - auf lange sicht gewinnt man, wenn man die grundlegenden dinge beachtet und vor allem seine gier und angst in den griff bekommt.